Über mich

Nachtfalke Portrait

Ich bin Robert – und wenn ich etwas anfange, bringe ich es zu Ende. Nicht verbissen, sondern weil es mich wirklich interessiert, wie weit man eine Idee tragen kann, wenn man sie ernst nimmt.

Perfektion ist nicht mein Anspruch. Mich treibt eine andere Frage: Funktioniert es wirklich – im echten Betrieb, jeden Tag? Alles andere ist Theorie, und mit Theorie allein hat noch niemand einen Server am Laufen gehalten oder ein Ticket geschlossen.

Ich bin locker im Umgang, aber konsequent in der Sache. Am liebsten zeige ich, was geht, statt lange darüber zu reden. Belehren ist nicht mein Ding – ich erzähle einfach, was ich gebaut und ausprobiert habe, und was dabei funktioniert hat.

Am deutlichsten wird das gerade an einem Thema, das mich seit einer Weile nicht mehr loslässt: KI-Agenten und Voice-Agents. Nicht als Buzzword, sondern als etwas, das ich mir Stück für Stück in meine eigene Umgebung gebaut habe.

Ein Voice-Agent für eine Hausverwaltung, der eigenständig Beschwerden entgegennimmt und daraus saubere Tickets macht. Ein Agent namens Nox, dem ich beigebracht habe, sich Marketingwissen im Selbststudium anzueignen – und der es inzwischen wirklich beherrscht. Ein Agent, der selbst neue Agenten erstellt und in Betrieb nimmt – direkt in meiner Matrix, die ich als Alternative zu Telegram nutze, um mit meinen Agenten zu sprechen. Agenten, die auf meinen Servern komplette Docker-Stacks aufbauen und überwachen, nach ihrer ganz eigenen Hausordnung.

Und dann der, den ich mittlerweile am meisten nutze: mein persönlicher Assistent. Er legt Aufgaben und Termine an, erinnert mich daran, schreibt in meine Nextcloud, schaut in Kimai nach, was bei welchem Kunden an Stunden und Aufwand gebucht wurde, verwaltet und taggt meine Dokumente in Paperless, gleicht Kontoauszüge mit Belegen ab und meldet sich, wenn etwas fehlt. Jeden Morgen bekomme ich von ihm ein Briefing – die wichtigen Nachrichten, Termine, Aufgaben des Tages, dazu der Zustand meiner wichtigsten Server und Anwendungen. Und das ist längst nicht alles.

Was das über mich zeigt: Ich baue Dinge nicht, um sie zu präsentieren, sondern weil ich sie selbst jeden Tag brauche. Erst wenn etwas bei mir zuverlässig läuft, halte ich es für reif genug, um es auch für andere umzusetzen.

Diese Mischung aus Neugier, Hartnäckigkeit und dem Anspruch, es am Ende wirklich funktionsfähig zu machen – die zieht sich durch alles, was ich anpacke. Ruhig und entspannt nach außen, aber mit einer klaren Haltung: Wenn ich etwas anfange, bringe ich es zu Ende.


Nachtfalke ist mein privates KI-Tagebuch. Tagsüber bin ich Geschäftsführer der dirodata GmbH – einem inhabergeführten Softwareunternehmen aus Zorneding bei München. Wir entwickeln individuelle Webanwendungen, KI-Lösungen und sichere IT-Infrastruktur für den Mittelstand. Was ich hier abends baue und ausprobiere, fließt direkt in die Arbeit bei dirodata ein – und umgekehrt.